Muttermilch abpumpen

Abgepumpte Milch füttern: Falls die Still-Mama nicht kann


Wenn eine stillende Mutter Milch abpumpt, dann häufig, damit eine andere Betreuungsperson diese füttern kann. Nicht jedem Stillbaby fällt es leicht, von der Brust auf die Flasche umzusteigen. Mit einigen Tricks und etwas Übung klappt es aber bei den meisten, abgepumpte Milch zu füttern.

Abgepumpte Muttermilch Richtig Füttern

Der richtige Sauger

Nutze in den ersten vier Wochen nach Möglichkeit nicht den normalem Sauger wegen Saugverwirrung. Wenn Du sicher gehen willst, dass Dein Baby die Flasche annimmt, solltest Du sie zwischen der vierten und sechsten Lebenswoche einführen. Der Sauger sollte möglichst aus Kautschuk bestehen, denn darin sind keine möglicherweise schädlichen Zusatzstoffe. Nimm den Sauger mit kleinstmöglicher Öffnung, sodass der Milchfluss möglichst dem aus der Brustwarze gleicht.

Langsam füttern

Anfangs sollte man in jedem Fall den Sauger mit dem kleinsten Loch wählen, sodass der Säugling nie animiert wird, mehr zu trinken, als er freiwillig tut.

Wichtig, wenn man ein Baby füttert: Körperkontakt und Zeit lassen. Eine Flaschenmahlzeit sollte genauso lange dauern dürfen, wie eine Stillmahlzeit. Das sind durchschnittlich 25 Minuten.

Muttermilch aufwärmen

Muttermilch solltest Du niemals in der Mikrowelle auftauen oder aufwärmen, denn dadurch gehen viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Gefrorene Muttermilch kann man einfach bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank auftauen. Aufwärmen solltest Du Muttermilch am besten im warmen Wasserbad. Bevor Du Deinem Baby die Milch fütterst, überprüfe, dass sie nicht zu heiß ist.


Quellen: 

  • Lothrop, Hannah: Das Stillbuch. München: Kösel, 2008.
  • Weigert, Vivan: Stillen. München: Kösel 2010.